Wir folgen dem Wanderweg des Schwäbischen Albvereins mit dem Symbol „rote Raute” über den Schulhof die Kugelstraße aufwärts und queren die Untere Vorstadtstrasse.

Am Wiesenrand gehen wir weiter bergauf bis zum Wasserbehälter (rechter Hand). Dann folgt ein steiler Aufstieg (Knieschnäpperle) bis zur Ruhebank am weißen Holzkreuz auf einer Waldwiese.

Nach einem kurzen Wegstück rechts durch Fichtenwald erreichen wir den geteerten Biathlonweg.

Wir gehen rechts, folgen der aufsteigenden Nummerierung und erreichen beim Masten Nummer 42 unseren ersten Tausender: den Topographischen Punkt Hochwald mit 1.002 m. Ganz in der Nähe steht das Gebäude der Deutschen Flugsicherung mit seinem sich ständig drehenden Radarschirm.

Nun gehen wir weiter und beim Mast Nr. 53 nach rechts über eine schmale Wiese zur Traufkante – der typischen hohen Geländekante der schwäbischen Schichtstufen-landschaft. Am „Stufenrand“ entlang gehen wir nach links bis zur Autostraße Gosheim – Bubsheim (K 5905), der unser Weg links abknickend ein Stück folgt. Wir überqueren die Straße und erreichen nach kurzem Anstieg ein großes weißes Holzkreuz mit Ruhebank am Rande eines aufgegebenen Steinbruchs.

Genießen Sie hier eine herrliche Aussicht mit Blick auf Gosheim, Denkingen und das Albvorland. Und stellen Sie sich vor, welche Höhenunterschiede noch im vergangenen Jahrhundert überwunden werden mußten, um mit Pferdewagen Wasser auf die trockenen Albhochflächen zu bringen.

Dagegen können wir trotz aller Anstrengung unbeschwert wandern und entdecken einen weiteren Tausender. Der Kehlen mit 1.001 m zieht sich entlang der Traufkante. Und über den Wanderparkplatz Kälberweide kommen wir auch schon zur Heuberg-Kapelle St. Quirin, die zur kurzen Atempause einlädt. Rechts abwärts führt der Hauptwanderweg des Schwäbischen Albvereins (HW 1 + HW 3) mit Symbol „rotes Dreieck” und „grüner Baum” an der Traufkante Richtung Klippeneck und Dreifaltigkeitsberg.

Der herrliche, recht komfortable Wanderweg führt uns immer wieder vorbei an wunderbaren Ausblicken über artenreiche Wiesen und Wälder – bis ins letzte Jahrhundert sorgte hier noch die Waldweide mit Eicheln und Bucheckern für besonders würzigen Schweinebraten.

Nach ca. 1.500 m werden Picknick-Freunde sich über die Waldwiese des Hummelsbergs (1.002 m) mit Hütte und Grillplatz freuen.

Wir sehen schon einen Teil des Segelfluggeländes Klippeneck (981 m). Auf dem Weiterweg erreichen wir das Klippeneck und nach den nächsten drei Kilometern den Dreifaltigkeitsberg (985 m) mit Wallfahrtskirche und Claretiner-Kloster. Schon seit der Bronzezeit mit Wall und Graben befestigt, entwickelte sich zu dieser markanten Erhebung im Kalkgestein eine bedeutende Wallfahrt.

Rückweg: Wir folgen dem bekannten Weg in umgekehrter Richtung bis zur Heuberg-Kapelle. Von hier aus gibt es einen direkten Abstieg auf dem Wanderweg mit „roter Raute” über das „Knieschnäpperle“ nach Wehingen.