Die Hohe Schwabenalb mit ihrem eigentümlichen Reiz ist nicht nur eine der schönsten, sondern auch eine der ruhigsten, menschenleersten Wanderlandschaften im deutschen Süden. Zwar wird sie von etlichen Wanderwegen durchzogen, doch ein Gefühl der Enge kommt hier nie auf. Dafür sorgen schon die weiten Ausblicke über die nach Südosten hin sanft abfallende Hochfläche, hinter der sich an vielen Tagen des Jahres die Alpen zeigen. Und auch am Albtrauf, der steil nach Nordwesten abfallenden Kante dieses Kalkgebirges, eröffnen sich immer wieder spektakuläre Ausblicke bis hinüber zum Schwarzwald.

Die Region der zehn Tausender bietet durch ihre Höhe, ihre geologische Eigenart, ihr Klima und ihre Geschichte auf relativ kleinem Raum eine Vielzahl von Besonderheiten. So bildet sie in Fauna und Flora eine alpine Insel weit nördlich des eigentlichen Alpenraums mit einer großen Zahl seltener und seltenster Arten.

Besonderheiten zuhauf …

Hier finden sich alle geologischen Besonderheiten eines Karstgebirges: Höhlen, Dolinen, unterirdische Flussläufe, Hungerquellen und Aufschlüsse, die einen tiefen Blick in die Erdgeschichte erlauben. Hier haben Kelten, Alemannen und Römer, Württemberger und Habsburger ihre Spuren hinterlassen. Die Wanderroute selbst und die Region, die sie umgibt, wartet immer wieder mit Überraschungen und Eindrücken auf, die man so nicht erwartet hätte, und wird so auch bei wiederholtem Besuch nie langweilig.